RJSaK

Das Roma Jam Session Art Collective (RJSaK) ist das erste Künstlerkollektiv in der Schweiz und Europa, das mit performativen Mitteln im öffentlichen Raum und in Kunstinstitutionen auftritt, um die aktuellen Probleme der Roma sichtbar zu machen. Die in Zürich ansässige Künstlergruppe arbeitet transdisziplinär mit Mitgliedern aus Kunst, Theater, Musik und Design. Seit ihrer ersten Intervention in einem lokalen Kunstraum im Jahr 2013 hat RJSaK ihre Arbeiten in Zürich in der Shedhalle, im Corner College, im Maxim Theater, im Toni Areal, in der ZHdK, im Kunsthaus, im Johann Jacobs Museum, im Helmhaus und in Basel im Kunstmuseum gezeigt. Neben ihren öffentlichen Auftritten ist das Kollektiv auch mit anderen Roma-Organisationen und mit NGOs in Kampagnen aktiv.

RJSaK brachte die Intervention CHROMA – sudden presences im April 2018 zur 1. Roma Biennale und der Romaparade nach Berlin. Seitdem hat sich das Kollektiv sowohl transnational als auch intersektional entwickelt und ist eine Kooperation mit die große um_ordnung, einem queer-feministischen Kunstprojekt mit vielfältigen Allianzen, eingegangen. Im Januar 2019 beteiligte sich RJSaK an der Gründung von RomArchive, dem ersten digitalen Archiv zur Geschichte, Kultur, Politik und Kunst der Roma in Europa. Im Jahr 2020 kündigte RJSaK stolz seine erste Publikation an. Die Publikation beleuchtet eine Sammlung der wichtigsten Werke aus den letzten sieben Jahren, Arbeitsstrukturen und das Engagement des Kollektivs für Kunst und Aktivismus.

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