FORTGEZERRT IN DIE TODESLAGER

Die Stiftung Kai Dikhas lädt Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Fortgezerrt in die Todeslager“ ein.
Die von KogA in Zusammenarbeit mit der Sparkassenstiftung Lüneburg und der Otto Pankok Stiftung im Rahmen der Wochen gegen Rassismus in Lüneburg organisierte Ausstellung präsentiert Werke von Otto Pankok und Ceija Stojka. Die ausgestellten Kunstwerke sind Teil der Sammlung Kai Dikhas.
Pankoks eindringliche Porträts von Düsseldorfer Sinti* spiegeln ein tiefes humanistisches Engagement und Solidarität mit den von der Gesellschaft Ausgegrenzten wider. Während der nationalsozialistischen Zeit wurden seine Werke als „entartet“ eingestuft und aus den Museen entfernt. Sein künstlerisches Schaffen ist ein Zeugnis von Würde, Empathie und Widerstand gegen Ungerechtigkeit.
Im Dialog mit diesen Werken stehen die Gemälde und Zeichnungen von Ceija Stojka, einer österreichischen Romni und Überlebenden von Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen. Jahrzehnte nachdem sie als Kind die Lager überlebt hatte, begann sie, ihre Erfahrungen durch bildende Kunst und Schreiben zu artikulieren. Heute gilt ihr Œuvre als eines der bedeutendsten künstlerischen Zeugnisse des Völkermords an Roma* und Sinti*.
Durch die Begegnung dieser beiden künstlerischen Positionen schafft die Ausstellung Raum für Erinnerung, kritische Reflexion und Dialog über die Verfolgung von Sinti* und Roma* sowie über die historischen und anhaltenden Manifestationen von Antiziganismus.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter: Lüneburger Wochen gegen Rassismus.

Eröffnung: 12. März 2026 – 18:00 Uhr

Ausstellung: 13. März 20265 – 30. März 2026

Eintritt: frei

Ort: KulturBäckerei, Lüneburg

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